Melancholie und andere Musen......

                                                              Kurze Erläuterungen unserer Konzepte:



                                               Eine Anatomie der Melancholie - Die Tränen des Saturn

Im Mittelpunkt dieses Programmes stehen die "Lachrimae or Seven Tears" - Pavanen von John Dowland. Kommentiert werden diese meditativen Musikstücke, die mit ihrer melancholischen Stimmung  den Zeitgeist des beginnenden 17 Jhd. treffen, mit Texten über die Melancholie aus vier Jarhunderten von Robert Burton, Heinrich Heine, Erich Kästner u.a.....So begibt sich der Hörer auf eine Reise durch die Zeit und erlebt dabei den Spaß beim Traurigsein.
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                                                                  Polyphonie im Wandel der Zeit

Der Zuhörer wird in diesem Programm fast ausschließlich mit polyphoner Musik konfrontiert! So beginnt diese Konzert mit einem Musterbeispiel für polyphone Musik: der Doppelfuge Luigi Cherubinis. Die direkte Gegenüberstellung der Ricercare Palestrinas (improvisatorische Imitationsform des 16.Jhd) mit Jürg Baurs "5 polyphonen Miniaturen" (1998), sowie nachfolgend die Ciaccona von Bach im zweiten Programmteil zeigt die spannenden Besonderheiten dieser zeitlosen Kompositionstechnik.
Zudem wird im Konzert auch Theodor Köhlers Werk  "...am Meer" zu dem gleichnamigen Bild Arnold Böcklins,  ein Auftragswerk des Ensembles, zu hören sein. Auch hier sind polyphone Kompositionstechniken verwendet worden....
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Begegnung-Kontraste     -     mit 3 Bratschen durch 800 Jahre Musikgeschichte


Von den Anfängen der notierten Musik aus Worcester über die eigenartigen Harmonisierungen Matthew Lockes im 17. Jahrhundert, die Genialität Ludwig van Beethovens und die brillante Transkription eines Virtuosen der Bratsche, bis zu lebenden Komponisten, die die ältesten Kompositionstechniken verwenden.....
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Caspar David Friedrich "Der Wanderer über dem Nebelmeer"